Unsere Veranstaltungen im Rückblick

InkluVision ist nicht nur ein Netzwerk, sondern auch ein Veranstalter.

Wiederkehrend alle zwei Jahre veranstaltet InkluVision das Hannoversche Inklusive Soundfestival, kurz: HIS. HIS4 ist bereits in Vorbereitung, lassen Sie sich überraschen!

Rückblick: HIS3 – Hannoversches Inklusives Soundfestival vom 26.10. – 16.11.2013

HIS – dahinter steckt die inklusive Idee eines künstlerischen Begegnungs- und Austauschforums von Menschen/Kunst- und Kulturschaffenden mit ihren vielfältigen Fähigkeiten. Hier trifft man sich mit (s)einer Idee, entwickelt sie gemeinsam weiter und setzt sie auf professionellem Niveau um. Es geht dabei nicht nur um  Musik, sondern um interdisziplinäre Projektformate.

Es gab 2013 erstmals fünf verschiedene Begegnungs- und Aufführungsorte in ganz Hannover mit Programmen von Klassik bis Rock: den Vorplatz des Hauptbahnhofs Hannover am Bandtag, den Europa-Saal im Haus der Jugend für die Disco für Alle, die Musikschule für die Inklusive Projektwoche, das Freizeitheim Ricklingen für das Musical SchockOrange und die Marktkirche Hannover für das Hauptprojekt "Souvenir".

 

BKM-Preis Kulturelle Bildung

 Eine Fachjury hatte im Februar 2015 die zehn bemerkenswertesten Vorhaben aus rund 100 Vorschlägen ausgewählt.
Souvenir, Höhepunkt des 3. Hannoverschen Inklusiven Soundfestivals wurde nominiert.

 

Zu "Souvenir" - Szenisches Konzert

„Souvenir“ - eine musikalische Reise durch die Welt des Erinnerns, so lautete das Thema des klassischen Konzertes mit Tanz, das im Rahmen des 3. „Hannoverschen Inklusiven Soundfestivals“ im Oktober 2013 in der Marktkirche zu Hannover stattfand. Wie ist dieser Titel zu verstehen? Was verbirgt sich dahinter?
Jeder Mensch wird diese Seite des Lebens kennen: ein Gespinst von Anforderungen, Soll-Werten,
Erwartungs- und Erfüllungsdruck, viel Fremd- und nur schwer zu bewahrende Selbstbestimmung.
Das Gespür, der Mut für eine eigene Lebensgestaltung/ für das eigene Anders-Sein erhält wenig Raum. Um diesen geht es während der „Reise durch die Welt des Erinnerns“, nämlich um eine Begegnung mit der Vielfalt unserer eigenen inneren Erlebniswelten.
Diese vollzog sich pragmatisch auf zwei Ebenen: 80 Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenszusammenhängen
(Junge, Alte, Frauen, Männer, unterschiedliche Nationalitäten, Musiker, Theaterleute, Tänzer, Menschen mit und ohne Behinderung, Profis, Laien) erarbeiteten 12 Wochen lang eine gemeinsame Idee und zeigten bei den beiden Aufführungen, wie eigene Erinnerung, das „Souvenir“, wieder lebendig werden kann.
Künstlerisch spiegelte sich die Idee des Erinnerns zunächst einmal in der bekannten Musik von P. I. Tschaikowsky („Souvenir de Florence“) wider, durch deren 4 Sätze Vergangenes, aber doch irgendwie Vertrautes in unsere Zeit herüber wehte. Zwischen die Sätze wurden „Brückenglieder“ eingefügt, die aus zeitgenössischer, folkloristischer, filmischer Musik bestanden, wodurch in der Abwechslung mit der Tschaikowsky-Musik Ahnungen eines Déjà-vu aufleuchteten; wie ein zusätzlicher Kommentar, wie eine neue Perspektive war die choreographische Einbindung von 40 Tänzern und einem Schauspieler zu verstehen, die die Brückensequenzen und damit die Assoziationsfläche
verdichteten.
Das Ergebnis des Projektes „Souvenir“ ist Ausdruck all derer, die darin mitgewirkt haben: Alle haben Ideen eingebracht, geübt, gemeinsam gearbeitet, verworfen, neu ausprobiert, 12 Wochen lang. Ziel war, das Thema „Erinnerung“ künstlerisch so zu gestalten, dass es jeden Einzelnen des Publikums auf eine sehr persönliche Art erreichen sollte, nicht kulturmarktgerecht, nicht glatt gebügelt; dazu brauchte es diese so vielfältigen Menschen, die sich unverbraucht, unangepasst einbrachten.
Politisch korrekt könnte man hier von einem inklusiven Gesamtkunstwerk sprechen; viel passender erscheint es allerdings, aufzuzeigen, dass Kultur sowie der Kulturmarkt bereichert werden durch Menschen, die künstlerisch mitgestalten wollen und können. Plötzlich erhält Kultur dann wieder etwas von dem Ur-Menschlichen zurück, das sie ausmachte, als sie begann, existentiell zu werden.

Der Film zu "Souvenir"

Hier geht es zum Trailer der Dokumentation von Souvenir, "Wege zum Glück". Die DVD können Sie über Firma Videorauschen beziehen.

Fête de la Musique 2013

"Das war der schönste Tag in meinem Leben" - so hat es Marvin, Sänger und Schlagzeuger der ILMASI-Band gesagt. Auch ich fand es grandios, mit der "ILMASI meets HMTMH-Band" auf der Bühne zu stehen, mit dem professionellen Setting, dem fantastischen Publikum und dem tollen Wetter. Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der Inklusion nicht nur Vision sondern Wirklichkeit wurde! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!"

Fête de la Musique 2012 - der erste öffentliche Auftritt von InkluVision

Unser erster öffentlicher Auftritt als Verein "InkluVision" war sehr überzeugend.

Am 21.6.2012 präsentierten wir unseren neuen Verein am Platz der Weltausstellung in Hannover mit unserer integrativen Bühne beim "Fete de la Musique". Ab 16.00 Uhr traten im stündlichen Wechsel integrative Bands aus Hannover und Region auf.

 "Sag`s laut", "Die Lewis"; "The Mix"; "Die Eisbrecher"; "Lambert" sorgten für feurige Sommerlaune. Eröffnet wurde dieser Nachmittag vom "Großen Trommelwirbel" (G.Grest, F. Bleyl) mit 150 Schülern aus Grund-, Förder-, Gesamtschulen und Gymnasien, die den Platz zum Beben, das Publikum zum Toben und Tanzen brachten.

Das Transparent mit unserem Vereinslogo und Namenszug prangte strahlend deutlich an der Rückwand der Bühne. Unser Infotisch mit den frischgedruckten Flyern war Magnet für viele interessierte Zuhörer.

Ein schöner Einstieg unseres Vereins ! So soll es sein und so soll es weiter gehen. Bereits 2011 organisierte Musikland Niedersachsen eine integrative Bühne, lassen Sie sich durch diesen Filmbeitrag beeindrucken.